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By Moritz Schlick, Hans Jürgen Wendel, Fynn Ole Engler

Die Allgemeine Erkenntnislehre gilt als das Hauptwerk von Moritz Schlick. Hierin entwickelt Schlick in Auseinandersetzung mit zeitgen?ssischen Positionen seine einflussreichen Gedanken zum Wesen der Erkenntnis, zum Verh?ltnis zwischen Psychologie und Logik, zum Leib-Seele-Problem und zum erkenntnistheoretischen Realismusstreit. Der textual content wurde w?hrend der fr?hen Rostocker Jahre Schlicks, von 1911 bis 1916, verfasst. Die Allgemeine Erkenntnislehre ist ein Meilenstein der wissenschaftlichen Philosophie und grundlegend f?r die sp?tere Entwicklung des Wiener Kreises des Logischen Empirismus.

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W¨ahrend die eine bei der Suche nach dem Wirklichkeitskriterium in der Sph¨are des Gegebenen verhaftet bleibt, strebt die andere dabei u ¨ber diese hinaus. Unter die erste f¨allt der Standpunkt der Immanenzphilosophie, unter die zweite der eines transzendenten Realismus. Letzteren behandelt Schlick zun¨achst in der Form, welche das Kriterium f¨ ur Wirkliches mit der Kausalit¨at indentifiziert. Demnach gilt das als wirklich, was sich auf das Kausalschema von Ursache und Wirkung zur¨ uckf¨ uhren l¨aßt.

Sie lehrt uns, daß die vorhandene Fl¨ uchtigkeit unseren Geist nicht hindert, die einfachen Akte des analytischen Schließens zu vollziehen. Damit ist der radikalen Skepsis der Zutritt zu den letzten psychologischen Fundamenten alles Denkens gewehrt, wo sie sonst großen Schaden h¨ atte anrichten k¨ onnen. Noch einmal sei es wiederholt: es handelt sich bei dieser Skepsis nicht um einen Zweifel an der Richtigkeit der logischen Regeln der Analyse, wie sie etwa in der Syllogistik niedergelegt sind (ein solcher Zweifel w¨ are ein bloßes Mißverst¨ andnis), sondern es war ein Mißtrauen gegen unsere psychischen F¨ ahigkeiten: wegen der Fl¨ uchtigkeit aller Bewußtseinsvorg¨ ange wurde in Frage gestellt, ob mit ihrer Hilfe jene strengen logischen Verh¨ altnisse u ¨berhaupt im Prinzip ohne Irrtum sich darstellen lassen.

23, No. 3, 1992, S. 471–497. Zum wissenschafshistorischen Hintergrund der allgemeinen Relativit¨ atstheorie und ihren erkenntnistheoretischen Implikationen vgl. , Dordrecht: Springer 2007. 93 1918/1925a Erkenntnislehre, A 235/B 251; vorl. Ausgabe, S. 613. 38 Einleitung hungen zum abstrakten transzendenten Ordnungsschema von Raum und Zeit. Gleichfalls kennzeichnet sie den Teil der Wirklichkeit, der allein durch das Kriterium der Zeitlichkeit bestimmt ist, indem die Zeit r¨aumlich meßbar ist. “ 94 ¨ Wichtig zu bemerken ist allerdings, daß ein solcher Ubergang vom Anschaulichen zum Begrifflichen im Prinzip bereits im allt¨aglichen Erkennen vonstatten geht.

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